Eine DNX und ein Blog Camp später: Die Bloggerroutine ist eingekehrt. Die Euphorie ist geblieben. Allen ist klar, dass hier etwas Neues entsteht. Aber was genau ist neu daran? Hier lohnt ein Vergleich mit dem real existierenden Journalismus. Journalisten sind für Blogger eine wesensverwandte Spezies. Verwandt im Arbeitsstil. Nicht verwandt im Geist. Genau da liegt der Unterschied. Es dreht sich im Kern um eine Frage: Was machen Blogger anders? Antwort: Sie haben verstanden, was ihre Leser wollen.
Blogger haben ein anderes Mindset
Die Stimmung unter den Journalisten ist suboptimal. Die Auflagenzahlen der gedruckten Zeitungen sind im freien Fall. Im Jahr 2013 wurden fünf Millionen Tageszeitungen weniger verkauft als zehn Jahre zuvor. Das Onlinegeschäft schafft es nicht annähernd, die Verluste auszugleichen. Offenbar haben die etablierten Medien den Draht zu ihrer Zielgruppe verloren.
Ich glaube, es liegt am traditionellen Mindset der Journalisten. Sie halten es mit Marteria und einer Textzeile aus seinem Song Eintagsliebe:
Der Kuchen ist zu klein, der macht hier keinen satt.
Die Blogger dagegen orientieren sich an Miss Platnum:
Wir sind irgendwo zwischen Erde und Raumschiff, irgendwo zwischen weit weg und hier.
Es ist ein neues Mindset. Es macht Blogger kreativ u.a. beim Finden von Einkommensquellen. Advertorials und der Verkauf digitaler Infoprodukte sind nur zwei von vielen Beispielen.
Mit anderen Worten:
Der Kuchen ist groß genug.
Es kommt nur darauf an, wie Du Dir Dein Stück sicherst.
Blogger sind die Smart Guys
Mit Ideen wie der Paywall beißen sich die Zeitungsverlage seit Jahren die Zähne daran aus, ein nachhaltiges Erlösmodell für ihren Content zu finden. In ihrem krampfhaften Bemühen den Leser zum Kauf ihrer Inhalte zu zwingen, gleichen sie der Musikindustrie in den Nullerjahren.
Und das Ergebnis wird das Gleiche sein: Die Musikindustrie hat zu keinem Zeitpunkt ein sinnvolles Vertriebssystem für ihre Inhalte gefunden. Stattdessen schauen sie dabei zu, wie die Computerfirma Apple und der Onlineshop Amazon gutes Geld verdienen.
Spoiler Alert: Die Blogger sind für die Medienbranche das, was Apple und Amazon für die Musikindustrie sind. Sie sind die Smart Guys.
Blogger haben verstanden, dass sie es den Menschen so einfach wie möglich machen müssen, um an relevante Inhalte zu kommen. Erst dann geben die Leute ihr Geld für etwas aus.
Der Grund ist simpel: Die Smart Guys haben verstanden, wie ihre Kunden ticken.
Ein schönes Beispiel dafür ist Patrick von 101places. Auf der DNX erzählte er von seinem eBook “Beruf: Reiseblogger”. Patrick verkauft es für 49 Euro in seinem Blog. Ein stolzer Preis, werden manche denken. Aber: Das eBook findet seine Käufer, da es in ihren Augen einen relevanten Mehrwert besitzt. Und nur darum geht es.
Blogger sind authentisch
Die meisten Blogger schreiben über ein Thema, das sie lieben.
Es ist ihr Zuhause.
Sie leben darin.
Das ist wortwörtlich gemeint.
Ein Beispiel dafür ist die Reisebloggerin Feli von Travelicia. Bei der DNX sprach sie darüber, wie Du Dein Leben auf das Wesentliche reduzierst. Zusammen mit Marcus lebt sie ihren minimalistischen Lebensstil. Damit sind die beiden Digitalen Nomaden authentisch.
Es ist eine der vielen Stärken von Bloggern: Glaubwürdigkeit.
Auch Tim von Earthcity ist mit seinem Vortrag auf der DNX ein gutes Beispiel. Er empfiehlt, die Karriere als Digitaler Nomade so realistisch wie möglich zu betrachten. Dazu gehört, ein regelmäßiges Einkommen aufzubauen, bevor es auf die Reise geht.
Thema Glaubwürdigkeit: Wie sieht es bei Journalisten damit aus?
Nach meiner Meinung sind viele von ihnen Schreibtischtäter. Sie sehen ihren Job oft als “nine to five” Routine. Nur wenige von ihnen leben ihr Thema. Entsprechend uninspiriert sind manche Texte. Was uns zum nächsten Punkt bringt.
Blogger inspirieren ihre Leser
Es ist einer von vielen Gründen, warum ich Blogs lese: Sie inspirieren mich. Neue Ideen, neue Perspektiven, neuer Input. Um es mit Peter Fox zu sagen: Alles neu!
Damit heben sich die Blogger von vielen Journalisten ab.
Ganz ehrlich: Bei manchen Texten der etablierten Medien läuft es mir kalt den Rücken herunter. Sie erzeugen in mir eine Stimmung der Leere. Es ist das Gegenteil von Inspiration.
Wie es anders geht zeigten die Blogger bei der DNX.
Zwei davon waren Sebastian von Off The Path und Ben von Anti-Uni. Mit seiner Präsentation “Lebe Deinen Traum und rock Dein Leben” lieferte der Reiseblogger Sebastian eine saubere Motivationsrede ab. Es war der nötige Tritt in den Hintern, den ich mir von der DNX erhofft hatte.
Ben war für mich eine der großen Überraschungen. Ich hatte sein Blog vorher nicht auf dem Schirm. Die Idee ist, dass jeder seine persönliche Bildungskarriere designen kann, abseits des Hamsterrades der Universitäten.
Für mich ist das ein Standpunkt, der meine Meinung zum Thema Bildung massiv infrage stellt. Das Witzige dabei ist: Je mehr ich bei Anti-Uni lese, desto sympathischer wird mir Ben´s Idee.
Geht es beim Bloglesen nicht genau darum, dass Du Deine eigenen Vorurteile infrage stellst?
Blogger hören ihren Lesern zu
Warum sind Blogs für Leser attraktiv?
Eine große Rolle spielt der direkte Kontakt zu den Bloggern: über die Kommentare unter den Artikeln, über Social Media und Meetups wie der DNX.
Blogger begegnen ihren Lesern auf Augenhöhe.
Ist das bei Journalisten nicht auch so? Ich glaube nicht. Sie haben ein anderes Selbstverständnis. Viele glauben, dass Journalisten für ihre Leser schreiben. Ich habe den Eindruck, dass Journalisten in erster Linie für andere Journalisten schreiben. Die Kommentarmöglichkeit, wenn sie aktiviert ist, sehe ich bei den etablierten Onlinemedien eher als Alibifunktion.
Thema Meetups: Auch Journalisten veranstalten regelmäßig Events für ihre Leser. Das heißt dann z.B. Zeit Matinee. Der gestelzte Titel bezeichnet eine Gesprächsrunde, in der sich Journalisten der Wochenzeitung Die ZEIT mit einer vorher ausgewählten Persönlichkeit unterhalten. Die Zuhörer haben die Funktion, die ihnen vorher zugedacht wurde: zuhören.
Wie es anders geht zeigte Reisebloggerin Conni von Planet Backpack auf der DNX. Sie wollte von den Leuten im Publikum wissen, was sie denken.
Herauskam einer der persönlichsten Momente der DNX.
Ich meine damit das Thema Angst, das vielen unter den Nägeln brennt. Angst vorm Reisen und Angst vorm ersten Schritt in Richtung Bloggerkarriere sind nur zwei von vielen Ängsten, mit denen sich angehende (Reise)Blogger konfrontiert sehen. Es war ein befreiendes Gefühl, dass das Thema so offen angesprochen wurde. Jedenfalls ging es mir so.
Manchmal passieren bewegende Augenblicke dadurch, dass Du einfach nur zuhörst. Die Blogger haben das verstanden.
Lass mich Deine Meinung zum Artikel wissen.
Ich freue mich über jeden Kommentar.
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Hey André, Super Artikel über die DNX, die Journallie und die Bloggerszene! Mich hat die DNX auch total geflasht und den nötigen Tritt in den Hintern verpasst. Sogar der passende Domainname wurde dort geboren!
Es war, nein IST! eine tolle Truppe und es war sehr inspirierend.
Euer Thema finde ich auch sehr reizvoll, nicht nur deswegen weil ich Indiana Jones Fan bin! Wünsche euch viel Erfolg und bis bald irgendwo auf diesem Planeten! Beste Grüße, Holger – von und auf MIDLIFEREISE…
Hallo Holger, Danke für Dein Feedback. Ich glaube, dass es vielen wie uns geht: Die DNX war eine echte Inspiration. Dein Blog hab ich mir gerade angeschaut. Das Thema und der Name sind sehr gut gewählt. Du hast mit uns zwei neue Leser.
5 Gründe wieso dieser Artikel nicht stimmt
1. Blogs sind zwar ein aufsteigendes Medium, aber der überwiegende Teil des Medienkonsums findet nach wie vor über die etablierten Medien statt. Trotz einiger Erfolge sind Blogs noch immer eine Randerscheinung.
2. Wenn du mal eine Weile in einer Tageszeitung gearbeitet hast, wirst du merken, dass sich der grössere Teil der Angestellten wirklich sehr bemüht, gute Geschichten zu liefern und ihren Auftrag als vierte Gewalt im Staat wahrzunehmen. Natürlich sind nicht alle Autoren Agleich gut und im Zeitdruck verhaut man auch mal eine Story. Aber es ist ja auch nicht jeder Blog ein Meisterwerk.
3. Die traditionellen Medien haben Geldprobleme, aber immerhin erlauben sie den Angestellten, sich mit der Arbeit den Lebensunterhalt zu verdienen. Der überwiegende Teil der Blogger verdient hingegen unter 500 Euro. So herausragend einiges Ausnahmen auch sind: Sie sind Ausnahmen.
4. Während es bei den tradionellen Medien zumindest eine personelle Trennung von der Werbeabteilung und der Redaktion gibt, ist in einem Blog der Autor und der Werbeflächenverkaufende fast immer der gleiche. Schlimmer noch: Da vermutlich kein Blog genügend hohe Leserzahlen hat, um mit Anzeigen zu verdienen, gibt es Advertorials und Affiliatelinks – Werbeformen, die hier als besonders innovativ gelobt werden, letztlich aber besonders korrupt sind. Vor allem Affiliatelinks sind eine Verarschung der Leser, da diese nie wissen können, ob ein Produkt deswegen empfohlen wird, weil es am besten ist oder weil es die höchste Provisionen zahlt. Siehe zum Beispiel die vielen DKB-Werbungen an. Für einen Autor macht es wirtschaftlich Sinn, ein schlechtes Produk zu loben, damit er an den Provisionen verdienen kann.
5. Erfolgreiche Blogs bestehen oft aus “Cat Content”, sprich: leichte Unterhaltung mit ein bisschen Mehrwert. Also im Prinzip wie Sat1 und Pro7. Das ist oft nichts, von dem man stolz sagen kann: Das ist das, was ich gerne lese!
So wertvoll ich Blogs auch finde, halte ich es doch für etwas weltfremd, Blogs dermassen überhöht dazustellen, wie das hier geschehen ist.
Liebe Grüsse von einem Blogger UND Journalisten…
Hallo Oli,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Als Journalist und Blogger hast Du eine andere Meinung zum Thema. Ich finde das gut.
Der Blogpost ist eine (subjektive) Meinungsäußerung und keine Nachricht. Nicht ohne Grund schreibe ich “Ich glaube …” oder “Nach meiner Meinung …”.
Deshalb finde ich es schwierig zu sagen, dass der “Artikel nicht stimmt”. Die Kategorien richtig bzw. falsch sind bei der Beurteilung einer Meinung unbrauchbar.
Das ist so als ob Du mit einer Uhr die Temperatur messen willst. Laut Artikel 5 Grundgesetz darf jeder seine Meinung frei äußern. Dort steht nicht, dass nur die etablierten Medienunternehmen ihre Meinung frei äußern dürfen.
Das bedeutet: Es gibt keine höherwertige oder minderwertige Meinung. Es gibt eben nur unterschiedliche Meinungen, über die man diskutieren kann.
Das bedeutet auch: Es gibt kein Monopol auf Meinung, und damit auch kein richtig oder falsch.
Du weißt, dass der Grundgesetzartikel auch der Grund ist warum der Beruf Journalist keine geschützte Berufsbezeichnung ist
Beim Punkt 1 bin ich Deiner Meinung. Blogs sind eine Randerscheinung. Noch. Ich bin überzeugt, dass wir in Deutschland eine ähnliche Situation bekommen werden wie in den Staaten, wo Blogs längst ihren Exotenstatus abgelegt haben.
Deinen Punkt 2 kann ich auch unterschreiben. Ich habe zwar nur ein Redaktionspraktikum gemacht, aber ich weiß dadurch, dass viele Journalisten ihren Job mit Herzblut machen. Ich habe großen Respekt vor Journalisten. Es ist ein wichtiger und harter Beruf. Trotzdem vermisse ich manchmal inspirierende Inhalte.
Die Grenzen von PR/Werbung und redaktionellen Inhalten auf Blogs sind fließend. Aber Blogs als reine Werbeschleudern hinzustellen ist eine Pauschalisierung, die ich so nicht stehen lassen kann.
Ganz wichtig: DAS Blog gibt es nicht. Es gibt viele unterschiedliche Blogs. Sie sind immer nur so gut wie der Blogger dahinter.
Affiliatelinks grundsätzlich als korrupt zu bezeichnen ist sehr schwierig. Die Blogger die ich kenne, benutzen Affiliatelinks nur bei Produkten, die sie selbst getestet haben und von denen sie überzeugt sind. Alles andere würde ihre Glaubwürdigkeit untergraben.
Es gibt auch Leute wie mich, die dankbar für ehrliche Produkttests sind. Für seinen Service gönne ich dem Blogger die Affiliateeinnahmen. Dass die Blogger beim Thema sensibilisiert sind, zeigt z.B. der Reiseblogger Kodex, der mit dem Pressekodex vergleichbar ist.
Mir ist wichtig zu sagen, dass Journalisten, Blogger und PR-Leute nicht Konkurrenten sondern Kooperationspartner sind. Das sagt die Journalismusforschung, das sagt die PR-Forschung und das bestätigt die Praxis. Das wissen auch die Journalisten. Sie wissen gute PR zu schätzen, die ihnen den Job erleichtert. Mit PR Bashing kann ich ebenso wenig etwas anfangen wie mit Journalisten Bashing.
Der Blogpost ist auch mit Blick auf die Zukunft geschrieben. Blogger ticken anders als Journalisten. Das steht fest.
Sie haben eine andere Beziehung zu ihren Lesern. Das steht auch fest.
Ich kann sagen: Viele Blogs haben richtig gute Inhalte, die ich gerne lese.
Die Medienlandschaft wird sich in Zukunft dramatisch verändern. Das sieht auch der Springer Konzern so. Wie Du weißt hat er einen großen Teil seines Zeitungspakets verkauft. Es ist mehr als nur ein Signal.
Viele Grüße
Andre
Ich gebe zu, dass ich mit dem Titel etwas provozieren wollte – du mit deinem Titel wohl auch!
Natürlich steht es dir frei, deine Meinung zu haben. Das hat für mich übrigens nichts mit dem Grundgesetz zu tun, sondern ist für mich ein persönlicher Lebensgrundsatz. Allerdings kritisiere ich ja ohnehin nicht deine Meinung, sondern ich komme auf Grund meiner Erfahrungen (die durchaus anders sein können als Deine) zu einem anderen Schluss. Aber das ist eigentlich auch gar nicht so wichtig.
Ich denke, im Wesentlichen sind wir ja einer Meinung. Nur noch kurz zum Thema Blog und Werbeschleuder. Das ist wohl falsch rübergekommen. Ich behaupte keinenfalls, dass alle Blogs Werbeschleudern sind. Aber es geht darum, dass jeder, der Affiliatelinks einsetzt, befangen ist. Ich denke, dass man das nicht ernsthaft bestreiten kann.
Das ist etwa so wie ein Richter, der über seinen Sohn urteilen muss. Möglicherweise stellt er seine Rechtsprinzipien über die Familie (analog zum Blogger, der nur gute Produkute bewirbt). Möglicherweise urteilt er auch milder. Der Witz ist nur: Wenn wir das Urteil sehen, wissen wir nicht, ob die familiäre Beziehung eine Rolle spielte oder nicht.
Deswegen wird man einen Richter nicht über den eigenen Sohn richten lassen und deswegen ist auch eine Trennung von Redaktion und Verlag so wichtig. Ich denke, dass wir uns einig sind, dass bei Blogs diese Trennung in fast keinem einzigen Fall gegeben ist.
Der Reiseblogger-Kodex ist grundsätzlich eine gute Sache. Auch ich habe ihn unterzeichnet. Aber er ändert nichts an der beschriebenen, systematischen Befangenheit. Das wäre so als würde unser Beispielrichter unterschreiben, dass er familiäre Angelegenheiten nicht anders behandelt als ausserfamiliäre. So ganz hundertprozentig überzeugt wären wir als kritische Menschen davon nicht, oder?
Ansonsten bin ich aber deiner Meinung: Es gibt wirklich tolle Blogs (auch viel Schrott) und ich bin genau wie du überzeugt, dass Blogs wichtiger und wichtiger werden und die Medienlandschaft nachhaltig bereichern. Dass nun Blogger wirklich näher an den Leute sind, würde ich so nicht unbedingt unterschreiben. In machen Fällen ist es so, in anderen nicht. Genausowenig würde ich behaupten, dass Blogger und Journalisten grundsätzlich anders ticken – immerhin gibt es ja auch viele bloggende Journalisten.
Hallo Oli,
natürlich sollte mein Titel auch provozieren. Irgendwie muss doch ein Blogger Aufmerksamkeit erzeugen. Das habe ich mir von Journalisten abgeschaut
Was unsere Meinung zum Thema betrifft: Es ist deutlich, dass wir mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. (Schade eigentlich, ich streite mich doch so gerne, rein sachlich versteht sich
Die Transparenz bei Affiliatelinks ist grundsätzlich schwer herzustellen. Wir werden nie zu 100 Prozent wissen, ob ein Blogger den Link aus Überzeugung oder aus rein finanziellen Gründen setzt. Als Blogleser bin ich mir dessen immer bewusst. Allerdings ist einem Blog sofort anzumerken, ob es dem/der Macher/in nur um Affiliatelinks oder um gute Inhalte geht. Ich kenne es von Bloggern so, dass sie nur Produkte und Dienstleistungen verlinken, von denen sie selbst überzeugt sind. Wer will schon wegen (relativ überschaubaren) Affiliateeinnahmen seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen?
Grundsätzlich ist das im klassischen Journalismus viel strikter geregelt. Aber auch dort gibt es den einen oder anderen anrüchigen Fall, der komischerweise kein großes Thema in den Medien ist. Warum nur?
Ich empfehle eine Recherche bei Stefan-Niggemeier.de zum Stichwort Schleichwerbung. Außerdem möchte ich nicht wissen, wie manche Zeitungsseiten zum Thema Auto, Reise etc. zustande kommen. Da könnte man von analogen Affiliateeinnahmen sprechen.
Zum Abschluss: Ich bin froh, dass ich meine Antwort auf Deinen ersten Kommentar geschrieben hatte, bevor ich auf weltreiseforum.com geschaut habe. Sonst wäre ich etwas zurückhaltender gewesen. Dein Blog hat mich beeindruckt. Das ist hochwertiger Content in rauhen Mengen. Du bist auf einem Level, wo wir hinwollen. Und dann noch der Sinograph: Seit ich 2008 in China war fasziniert mich das Land. Ich habe zufällig letzte Woche von Deinem Blog erfahren und sofort in meinen Newsfeed aufgenommen. Das soll keine Anbiederung sein. Es ist meine ehrliche Meinung.
Grüße
Andre
Haha… Dann hat die Provokation ja uns beiden was gebracht… Nur mit unserem kleinen Streit kommen wir mangels Differenzen nicht weiter!
Danke fürs Lob. Du kriegst heute auch noch ein Lob von mir… Bin aber noch nicht ganz fertig…
Einigen wir uns auf ein Unentschieden
Ich bin gespannt auf Dein Lob. Wenn Du mich jetzt entschuldigen würdest, ich muss ein paar spannende Artikel auf sinograph.ch lesen.